Zeitprüfungen

Barrel Race

Barrel Racing ist eine Zeitprüfung und eigene Turnierdisziplin. Die Ausrüstung ist auf alle Fälle im Westernstil zu wählen und der Teilnehmer kann auch die Zäumung wählen, der Richter kann aber bestimmte Ausrüstungsgegenstände verbieten.

Besonderes Augenmerk muss dabei auf die Ausmessung des Kurses gelegt werden. Durch die engen und schnellen Wendungen ist Barrel Racing nicht ganz ungefährlich. Der Sicherheitsabstand zwischen den Tonnen, zur Platzbegrenzung muss auf alle Fälle eingehalten werden. Ebenso muss genügend Platz zum wenden vorhanden sein.

Für die Zeitnehmung sollte eine elektrische Zeitmessanlage an der Startlinie oder zumindest 2 Stoppuhren vorhanden sein. Im Zweifelsfall gilt der Durchschnitt aus den beiden gemessenen Zeiten. Ein fliegender Start ist erlaubt. 5 Strafsekunden gibt es für das Umwerfen von Tonnen oder das Verlieren des Hutes. Wird vorgeschriebene Kurs nicht eingehalten, wird der Reiter disqulifiziert.

Pole-Bending

Das Slalomrennen ist ebenfalls eine Zeitprüfung. Es gelten grundsätzlich die gleichen Bestimmungen wie beim Barrel-Racing.

Der Kurs besteht aus 6 senkrecht am Boden stehenen Stangen (der Fuß darf max. 35 cm Druchmesser haben). Der Abstand zwischen den Stangen und von der ersten/letzten Stange zur Start-/Ziellinie beträgt 6,30 m. Die Stangen sind jeweils beginnend im Lins- oder Rechtsgalopp zu durchreiten; entsprechend muss der Kurs dann fortgesetzt und beendet werden. Das Umwerfen einer Stange oder das Verlieren des Hutes kosten 5 Strafsekunden. Wird der Kurs nicht eingehalten, bedeutet dies Disqualifikation.