Appaloosa

Geschichte

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Cascade Raindancer; Foto: PSV Lucky Horse Ranch

Der Appaloosa hat seinen Ursprung in Nordamerika, in der Palouse-Prärie in Idaho. Er dürfte auf die spanische Rasse zurückgehen, die im 18. Jahrhundert in die Neue Welt gelangte. Vor allem die Nez-Perce-Indianer fanden gefallen an dem „bunten“ Pferden und so entwickelte sich diese äußerst wendige und gelassene Pferderasse. Seit 1938 ist die Zuchtpopulation stetig angewachsen und heute nach dem Quarter und Paint die beliebteste Pferderasse in Nordamerika. In Österreich ist die Appaloosazucht durch den AAPA vertreten.

Merkmale

Seykhomah_Angel

Seykhomah Angel; Foto: PSV Luck Horse Ranch

Auch Appaloosa weisen für Westernpferde typische Merkmale auf:

  • ein fast quadratischer Körperbau
  • kurzer und kräftiger Rücken
  • schräg abfallende Kruppe und starke Bemuskelung
  • 142 – 165 m Stockmaß

Darüber hinaus ist vor allem die Fellzeichnung mit den Farbflecken (Tigerscheckung) charakteristisch: Erlaubt sind hier alle Schattierungen, außer die großen Plattenschecken (=Paint) oder Schimmel. Die Fellzeichnung kann sich im Laufe der Jahre allerdings auch verändern. Die Paarung von 2 Appaloosa muss auch nicht zwingend ein „buntes“ Fohlen ergeben. Es gibt jedoch auch einfarbige Appaloosa und so gelten für den Eintrag ins Zuchtbuch andere Kriterien:

  • „Menschenaugen“
  • gefleckte Haut (auch an den Nüstern, um die Augen, an den Geschlechtsmerkmalen sichtbar)
  • gestreifte Hufe und ein dunkler Kronrand

Der Charakter zeichnet Appaloosa heute als beliebte Sport- und Familienpferde aus:

  • ruhig und gelassen
  • sehr menschenbezogen
  • große Ausdauer & Leistungsbereitschaft

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